Dienstag, Februar 3

EIB und WEMAG stärken regionale Stromversorgung durch gemeinsames Darlehen

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Laut der Ende 2024 geschlossenen Vereinbarung zwischen EIB und WEMAG sichert das 220-Millionen-Euro-Darlehen eine grundlegende finanzielle Basis für den Netzausbau in Westmecklenburg. Über 33 Prozent der bis 2028 geplanten Investitionen werden damit abgedeckt. Ziel ist die Gewährleistung einer belastbaren Stromversorgung für Haushalte, Gewerbe und Industrie mit erneuerbaren Quellen. Die Partnerschaft unterstreicht die enge Verzahnung regionaler Energieversorger mit europäischer Förderung zur Steigerung von Klimaeffizienz und Versorgungssicherheit. Sie bildet Impulse für nachhaltiges Wachstum und regionale Wertschöpfung.

EIB und WEMAG unterzeichnen Darlehensvertrag über 220 Millionen Euro

Die gemeinsame Unterzeichnung des 220-Millionen-Euro-Darlehens durch die Europäische Investitionsbank und WEMAG, begleitet von Ministerpräsidentin Schwesig, sichert WEMAG die Mittel für über ein Drittel der geplanten Netzinvestitionen im Vierjahreszeitraum. Mit dieser Kapitalzusage wird die Optimierung der Stromnetzinfrastruktur im ländlichen Raum vorangetrieben, Schwankungen aus Photovoltaik- und Windparks ausgeglichen und die Versorgung von Haushalten sowie Unternehmen dauerhaft zuverlässig, klimafreundlich und wirtschaftlich gestaltet.

EIB-Finanzierung fördert Klimaschutz und langfristige Versorgungssicherheit im Netz Westmecklenburgs

Mit der Kreditzusage der Europäischen Investitionsbank erhält WEMAG nicht nur Liquidität, sondern auch Planungssicherheit für umfangreiche Netzinvestitionen in Westmecklenburg. Die Mittel ermöglichen den Einbau leistungsstarker Kabel und intelligenter Messsysteme, um Lastschwankungen aus Photovoltaik und Elektromobilität zuverlässig zu managen. So entsteht eine moderne Netzinfrastruktur, die Versorgungssicherheit mit günstigem Ökostrom verbindet und gleichzeitig wirtschaftliche Impulse für regionale Unternehmen und private Haushalte setzt. Sie fördert den Klimaschutz und stärkt die Resilienz des Energienetzes.

WEMAG digitalisiert ländliche Netze mit EU-Finanzierung für smarte Steuerung

Die WEMAG nutzt europäische Förderkredite gezielt, um ländliche Netzinfrastrukturen umfassend zu digitalisieren. Als kommunaler Netzbetreiber realisiert sie moderne Leitungsführungen, verknüpft diese mit intelligenter Messtechnik und Steuerungstechnik und integriert zukunftsfähige Kommunikationsnetzwerke. Parallel werden dezentrale Energiequellen effizient eingebunden, wodurch Stromflüsse dynamisch überwacht und gesteuert werden. Dieses Projekt schafft Transparenz, erhöht Versorgungssicherheit und ebnet den Weg für eine skalierbare, nachhaltige und robuste Stromversorgung im gesamten Versorgungsgebiet. Gleichzeitig liefert es Vorbilder für ähnliche Projekte.

Schwesig: EIB und WEMAG investieren in robustes Stromnetz Mecklenburg-Vorpommern

Die Ministerpräsidentin betont den Mehrwert der Kooperation zwischen EU-Institutionen und örtlichen Versorgungsunternehmen. Dank der Zuwendungen der Europäischen Investitionsbank in Verbindung mit der operativen Erfahrung der WEMAG steht die Planung und Umsetzung eines hochverfügbaren Stromnetzes unter sicheren Rahmenbedingungen. Diese Partnerschaft ermöglicht den Ausbau smarter Netztechnologien, intelligente Steuerungssysteme und robuste Leitungsstrukturen. Zugleich werden volkswirtschaftliche Impulse gesetzt und kommunale Akteure in die nachhaltige Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur eingebunden. So entstehen stabile Stromnetze und Investitionsanreize.

Angepasste Netzstrukturen minimieren effizient Einspeisungsschwankungen aus Solarparks und Dachanlagen

Neben der steigenden Einspeisung von Solarstrom aus Freiflächen- und Dachanlagen erhöhen Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge die Netzbelastung durch variable Lastprofile. Deshalb müssen Netzbetreiber in Netzausbau investieren, um Kapazitäten zu erweitern und Leitungsverluste zu reduzieren. Darüber hinaus spielen digitale Netzleitsysteme mit automatischer Fehlererkennung eine zentrale Rolle. Sie analysieren in Echtzeit Lokalschwankungen und steuern Energieflüsse zielgerichtet. So bleibt die Netzstabilität erhalten und erneuerbare Energie effizient ins Netz integriert. Zudem fördern intelligente Speicherlösungen Flexibilität.

Dezentrale Energieversorgung durch Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge garantiert

Durch die bereitgestellten Mittel wird der direkte Netzanschluss von Wärmepumpen und E-Fahrzeug-Ladepunkten in Wohnquartieren und Gewerbeparks ermöglicht. Diese Infrastrukturmaßnahme stellt sicher, dass Nutzer auf dezentral erzeugten Strom zugreifen können, wodurch der Energiebedarf lokal gedeckt und Transportverluste minimiert werden. Die lokalen Ladepunkte unterstützen eine effiziente, bedarfsgerechte Elektromobilität. Gleichzeitig fördern sie die Entlastung überregionaler Netze und tragen zu einer stabilen, nachhaltigen Energieversorgung bei. Die Maßnahmen stärken regionale Autarkie und senken CO2-Emissionen spürbar.

1,2Mrd. Euro investiert WEMAG Netz bis 2033 in Infrastruktur

Mit einer Investitionssumme von 1,2 Milliarden Euro bis 2033 unterstreicht die WEMAG Netz GmbH ihr Engagement für den Ausbau der regionalen Netzinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern. Die Finanzmittel ermöglichen umfassende Modernisierungsarbeiten, den Einsatz intelligenter Steuerungssysteme und die Integration erneuerbarer Energieanlagen. Durch diese Maßnahmen wird die Netzstabilität erhöht, die Versorgungssicherheit gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Transformation geleistet. Gleichzeitig profitieren lokale Unternehmen und Haushalte von planbaren Netzkosten und verbesserten Betriebsabläufen sowie Redundanzsicherung.

Kommerzieller WEMAG-Batteriespeicher ermöglicht innovativen, effizienten Netzausgleich und lokale Versorgungssicherheit

Der 2014 in Betrieb genommene WEMAG-Batteriespeicher gilt als Meilenstein für die Integration großer Energiespeicher in deutsche Stromnetze. Mit sechzehn Megawatt Leistung und zwanzig Megawattstunden Kapazität bewältigt er Spitzenlasten, bietet Schwarzstart-Optionen und stellt Blindleistung zur Stabilisierung des Netzes bereit. Durch seine Fähigkeit, Volatilitäten erneuerbarer Einspeisungen auszugleichen, erhöht er die Versorgungssicherheit. In Kombination mit digitaler Steuerung ist er ein Vorreiter nachhaltiger Netztechnologie. Seine wirtschaftliche Effizienz, sein modularer Aufbau ermöglichen flexible Systemerweiterung.

Darlehen an WEMAG verstärkt EIBs langfristige Rolle in Energiesicherheit

Im Rahmen des REPowerEU-Programms sichert die Europäische Investitionsbank zwischen 2023 und 2027 ein Kreditvolumen von insgesamt 45 Milliarden Euro zur Förderung erneuerbarer Energieprojekte. Im Jahr 2025 flossen 3,7 Milliarden Euro gezielt in deutsche Initiativen, darunter der Ausbau von Stromnetzen und modernen Erzeugungsanlagen. Durch den jüngsten Finanzierungsbeitrag an die WEMAG stärkt die EU-Bank ihre maßgebliche Rolle als Wegbereiter und stabiler Partner für europäische Energiesicherheit nachhaltig und trägt zur klimaneutralen Zukunft bei.

WEMAG nutzt EIB-Darlehen für zukunftsfähigen klimafreundlichen Stromnetzausbau in Westmecklenburg

Die EIB-Finanzierung von 220 Millionen Euro stärkt die WEMAG in ihrer Rolle als Netzbetreiber in Westmecklenburg nachhaltig. Die bereitgestellten Mittel ermöglichen Investitionen in robuste Stromleitungen, smarte Schaltanlagen und erneuerbare Erzeugungsanlagen. Auf diese Weise wird die Netzstabilität erhöht, während Preisstabilität für Haushalte, Gewerbe und Industrie gewährleistet wird. Zusätzlich fördert das Projekt die regionale Wirtschaftskraft und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz durch die verstärkte Integration von Solar- und Windenergieanlagen. lokal. dezentral. effizient.

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