Mittwoch, Juni 10

VW-Hochdach im Grand California emittiert krebserregende Schadstoffe laut Klageschrift

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Die Klagen richten sich gegen Wohnmobile auf Crafter-Basis mit GFK-Hochdach, die zwischen April 2019 und Juni 2022 produziert wurden und beim Innenraumlufttest stark erhöhte Konzentrationen gesundheitsgefährdender VOCs aufwiesen. Dr. Stoll & Sauer macht vorsätzliche sittenwidrige Schädigung gemäß §826 BGB geltend sowie Verletzung von Produktsicherheitsvorgaben. Gefordert werden die Rückabwicklung des Kaufvertrags, Nutzungsentschädigung und künftiger Schadenersatz. Betroffene Nutzer können über einen kostenfreien Online-Check Ansprüche prüfen lassen und individuelle Beratung schnell kostenfrei erhalten.

Klage gegen Volkswagen: Erstattung für VW Grand California gefordert

In einer Klage beruft sich Dr. Stoll & Sauer auf deliktische Schadensersatzansprüche gegenüber Volkswagen und fordert die vollständige Erstattung des Kaufpreises für das Wohnmobil VW Grand California auf Crafter-Basis mit GFK-Hochdach. Hierbei soll eine vom Gericht festgesetzte Nutzungsentschädigung in Abzug gebracht werden. Darüber hinaus verlangt die Kanzlei, Volkswagen für alle künftigen materiellen und immateriellen Schäden haftbar zu machen, die im Zusammenhang mit diesen Fahrzeugen auftreten können, insbesondere für mögliche Gesundheitsfolgen.

Anwälte beantragen Kaufvertragsrückabwicklung und Feststellung künftiger Ersatzpflichten nach BGB

Mit Verweis auf vorsätzliche sittenwidrige Schädigung nach § 826 BGB sowie die Verletzung von Schutzgesetzen nach § 823 Absatz 2 BGB in Verbindung mit dem Produktsicherheitsgesetz macht die Kanzlei umfassend geltend, dass der Kaufvertrag rückabgewickelt und der Kaufpreis erstattet wird. Zusätzlich verlangt sie die gerichtliche Feststellung künftiger Ersatzpflichten, um gesundheitliche Schäden sowie materielle Verluste sicher abzusichern und zukünftige Kostenübernahmen gegenüber dem Hersteller zu gewährleisten. Ferner fordert sie Monitoring künftiger Schäden.

Untersuchung belegt VOC-Überschreitungen in VW Crafter GFK-Dachmodellen gebaut 2019-2022

Im Fokus der Untersuchung stehen Wohnmobile, die auf dem VW Crafter basieren und zwischen April 2019 und Juni 2022 serienmäßig mit glasfaserverstärkten Kunststoffdächern ausgerüstet wurden. Interne Unterlagen von Volkswagen legen dar, dass aus den GFK-Dächern gesundheitsschädliche Gase entweichen. Zeitgleich berichteten ZDF-heute, das ZDF-Magazin Frontal und die Braunschweiger Zeitung über deutlich erhöhte Konzentrationen flüchtiger Schadstoffe in diesen Fahrzeugen, die möglicherweise zu akuten Gesundheitsproblemen bei Insassen führen können. Diese Erkenntnisse fordern Aufklärung.

Unbedenklichkeitsgrenzen massiv überschritten: Formaldehydwerte deutlich bis 224,7 µg/m³ gemessen

Nach Angaben der Klageschrift überschreiten die gemessenen VOC-Werte in bestimmten Wohnmobilen deutlich die empfohlenen Grenzwerte des Umweltbundesamtes. Benzol wurde mit bis zu 159,1 µg/m³ festgestellt (Leitwert 4,5 µg/m³), Styrol mit 4.535,6 µg/m³ (300 µg/m³), Formaldehyd mit 224,7 µg/m³ (100 µg/m³) und Xylole mit 1.152,1 µg/m³ (800 µg/m³). Diese Überschreitungen können akute Gesundheitsstörungen verursachen. Betroffene berichten von Kopfschmerzen, Übelkeit und Atemwegsreizungen bereits nach Nutzung. Dies begründet Ansprüche auf Kaufpreiserstattung und Schadenersatz.

Insassen klagen über brennende Augen und Übelkeit im Wohnraum

Mehrere Besitzer des VW Grand California berichten, dass sich im Wohnraum ein intensiver Geruch chemischer Herkunft festsetzt und konstant wahrnehmbar bleibt. Parallel treten bei den Insassen häufig Kopfschmerzen, Übelkeit sowie brennende, gerötete Augen auf. Die Symptome verschlimmern sich selbst bei kurzzeitiger Nutzung ohne belüftungsbedingte Frischluftzufuhr. Längere Standzeiten innerhalb des Reisemobils sind daher nur bei geöffneter Fensterfront brauchbar. Viele Betroffene sehen die Ursache in toxischen Emissionen aus den verwendeten GFK-Materialien stammen.

KBA prüft nur Fahrtüchtigkeit, nicht technische Innenraumgesundheitsstandards bei Ausdünstungen

Der Blick des Kraftfahrt-Bundesamtes auf Ausdünstungen fokussiert sich laut „Promobil ausschließlich auf Aspekte, die sich auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr auswirken. Mögliche Gefährdungen durch Schadstoffkonzentrationen im Innenraum von Campern oder Verstöße gegen produktsicherheitsrechtliche Bestimmungen werden nicht überprüft. Es existiert kein offizielles Verfahren, um Emissionswerte in Wohnbereichen mit den Anforderungen an Luftqualität und Gesundheitsschutz in Einklang zu bringen. Eine Prüfung möglicher Langzeitfolgen durch chemische Geruchsstoffe findet dabei nicht statt.

Mobiler Schlafraum im Camper braucht geprüfte Luftqualität ohne Schadstoffe

Campingfahrzeuge sind längst nicht nur Transportmittel, sondern fungieren als mobile Unterkünfte mit Schlaf- und Wohnbereich. Deshalb gelten hier verschärfte Vorgaben für die Luftqualität im Innenraum. Dr. Stoll & Sauer betont, dass reine Lüftungshinweise nicht das gleiche Schutzniveau wie ein technisch mängelfreies Produkt erzielen. Nutzer haben das Recht, während der standardgemäßen Nutzung vor giftigen Ausdünstungen bewahrt zu bleiben und sich auf ein hygienisches Wohnumfeld verlassen zu können und rundum geschützt sein.

Online-Check bietet Camper-Besitzern kostenlose rechtliche Ersteinschätzung für ihre Rechtsansprüche

Interessierte VW-Camper-Besitzer können über das kostenfreie Online-Tool der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer in wenigen Schritten prüfen, ob sie bei ihren Fahrzeugen, speziell VW Grand California oder Crafter mit GFK-Hochdach, Anspruch auf Rückabwicklung, Kaufpreisminderung oder Schadensersatz haben. Nach Angabe von Modell, Baujahr und relevanten Emissionsdaten wertet das System die rechtliche Situation aus. Die Erstbewertung ist unverbindlich, dauert nur Minuten und erfordert keine anwaltliche Erstberatungskosten. Sie erhalten anschließend eine umfangreiche Empfehlung.

Sich an Dr. Stoll & Sauers Klagen zu beteiligen, ermöglicht Haltern eines VW Grand California und VW Crafter mit GFK-Dach, kurzfristig eine Rückabwicklung des Kaufvertrags anzustreben. Dabei steht neben der Kaufpreiserstattung die Absicherung künftiger gesundheitlicher und finanzieller Beeinträchtigungen im Fokus. Über den kostenfreien VW-Camper-Online-Check erhalten Betroffene eine individuelle Ersteinschätzung ihrer Rechtsposition und können ohne Vorabkosten prüfen, ob Schadensersatz- oder Minderungsansprüche erfolgversprechend sind. Schnelle Verantwortungsübernahme sowie langfristige Rechtssicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.

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