Samstag, Juli 20

Neue Anreize für Hausbau-Aspiranten

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Ab dem 1. September 2023 werden frische Impulse im Bereich Eigenheimbau und -sanierung spürbar sein, da neue Maßnahmen in Kraft treten. Diese Schritte zielen darauf ab, Hausbesitzern finanzielle Unterstützung zu bieten und gleichzeitig Anreize für nachhaltige Modernisierungen zu schaffen.

NRW.BANK stärkt Bürger mit Immobilienförderung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen setzt einen ehrgeizigen Schritt, um den ansteigenden Baukosten und Zinsen auf dem Immobilienmarkt entgegenzuwirken und die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Ab dem 1. September 2023 werden die drei Eigentumsförderprogramme der landeseigenen Förderbank NRW.BANK – „NRW.BANK.Wohneigentum“, „NRW.BANK.Nachhaltig Wohnen“ und „NRW.BANK.Gebäudesanierung“ – mit überarbeiteten Konditionen versehen, um den Menschen in Nordrhein-Westfalen den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu erleichtern.

Neue Funktionen für smartes Wohnen:

Die NRW.BANK stellt drei verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, um Privathaushalte beim Bau, Kauf oder der Sanierung von Wohneigentum zu unterstützen. Diese Maßnahmen wurden von der Landesregierung ins Leben gerufen, um sicherzustellen, dass der Wunsch nach einem Eigenheim in Nordrhein-Westfalen auch in den kommenden Jahren verwirklicht werden kann. Ministerin Ina Scharrenbach hebt hervor, dass die Förderung von Wohnraum eine zentrale Priorität der Regierung darstellt und die überarbeiteten Förderprogramme diese Zielsetzung weiterhin verdeutlichen.

Innovative Maßnahmen senken Wohnkosten

Die Landesregierung und die NRW.BANK haben gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um die Finanzierung von Wohnprojekten in Nordrhein-Westfalen erschwinglicher zu gestalten. Im Zuge dessen werden die Zinssätze für das „NRW.BANK.Wohneigentum“-Programm ab September um 0,2 Prozent gesenkt, was den Bürgern den Zugang zu kostengünstigen Darlehen erleichtert. Zusätzlich erfolgt eine Anpassung der bisherigen Förderhöchstbeträge, um den individuellen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger noch besser gerecht zu werden. Dieses Vorhaben wird durch flexible Laufzeiten und Zinsbindungsfristen unterstützt, die sich dynamisch an die veränderte Nachfrage anpassen lassen. Ein weiterer Schritt zur Förderung des Wohneigentums ist die Einführung von Anschlussfinanzierungen im Rahmen des „NRW.BANK.Wohneigentum“-Programms.

Kampf gegen Zinsanstieg erfolgreich

Die steigenden Baukosten und Zinsen belasten derzeit viele Haushalte, insbesondere jene, die Wohneigentum finanzieren möchten. Das Programm „NRW.BANK.Wohneigentum“ hat nun seine Reichweite erweitert, um auch die Anschlussfinanzierung bestehender Immobilienkredite zu unterstützen. Dies ermöglicht es Haushalten, die von günstigen Kreditbedingungen profitieren, ihre Kredite trotz deutlich gestiegener Zinsen weiterhin auf solider Grundlage zu finanzieren. Die verbesserten Konditionen decken bis zu 100 Prozent des verbleibenden Kapitalbetrags ab.

Innovative Lösungen für bezahlbaren Wohnraum

Die NRW.BANK und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen setzen ihre Bemühungen verstärkt fort, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Bundesland anzugehen. Vor dem Hintergrund steigender Immobilienpreise und Zinsen gewinnt dieser Schritt an erhöhter Relevanz. Der Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK, Eckhard Forst, betont die fortgesetzten Anstrengungen zur Verbesserung der Förderkonditionen, um den Wohnungsbau mit staatlicher Unterstützung noch attraktiver zu gestalten.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ihre Förderprogramme einem umfassenden Update unterzogen, um angesichts anspruchsvoller Marktbedingungen den Bau von Eigenheimen zu erleichtern. Dank der überarbeiteten Konditionen bezüglich Zinssätzen, Förderhöchstbeträgen und Laufzeiten demonstriert die Regierung ihr nachhaltiges Bestreben, Bürgerinnen und Bürger aktiv auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden zu begleiten.

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