Dienstag, Februar 20

Wohltätigkeitsbetrug auf dem Vormarsch zur Weihnachtszeit

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Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit, in der Verbraucher vermehrt Opfer von Online-Betrug werden. Cyberkriminelle nutzen dabei generative KI, um täuschend echte E-Mails und Telefonanrufe zu erstellen. Diese sind so gut gemacht, dass sie von legitimen Angeboten kaum zu unterscheiden sind. Verbraucher sollten daher besonders vorsichtig sein und aufmerksam auf Warnzeichen achten, um sich vor Betrug zu schützen.

Generative KI erschwert die Erkennung von betrügerischen E-Mails

Dank generativer KI können Betrüger gefälschte E-Mails erstellen, die sehr echt aussehen. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein und genau prüfen, ob eine E-Mail verdächtig ist. Achten Sie auf generische Formulierungen oder die Aufforderung, eine Gebühr zu zahlen. Es ist wichtig, den Absender zu überprüfen und im Zweifelsfall direkt beim Unternehmen nachzufragen.

Wie generative KI Telefonbetrug realistischer macht

Generative KI wird zunehmend von Betrügern beim Telefonbetrug eingesetzt, um ihre Angriffe überzeugender zu machen. Der Erstkontakt erfolgt oft über gefälschte E-Mails, die von seriösen Unternehmen zu stammen scheinen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Opfer die angegebene Telefonnummer wählt und den Anweisungen des Betrügers folgt. Beispielsweise könnten sie aufgefordert werden, einen Kauf mit einer Kreditkarte zu stoppen oder ein vermeintlich günstiges Reiseangebot anzunehmen. Generative KI ermöglicht es den Betrügern auch, ihre Aktivitäten international auszuweiten, indem sie schnell Informationen über Bräuche und Gewohnheiten der jeweiligen Länder erhalten.

Direkter Zugriff auf Websites und bekannte Kontaktnummern empfohlen

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist eine gängige Methode, um Online-Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Leider können Cyberkriminelle diese Sicherheitsbarriere häufig umgehen, indem sie den MFA-Code abfangen, den das Opfer auf einer gefälschten Anmeldeseite eingibt. Besonders in der Vorweihnachtszeit nutzen Betrüger gefälschte Auftragsbestätigungen oder Versandbenachrichtigungen, um Verbraucher auf gefälschte Anmeldeseiten zu locken. Um den Diebstahl von MFA-Anmeldeinformationen zu vermeiden, sollten Verbraucher vorsichtig sein und unerwartete E-Mails und SMS ignorieren. Stattdessen sollten sie immer direkt auf die offizielle Website des Anbieters gehen oder eine vertrauenswürdige Kontaktnummer verwenden.

Betrug mit Geschenkkarten: Emotionale Manipulation als Taktik der Betrüger

Beim Geschenkkartenbetrug täuschen Betrüger vor, leitende Angestellte zu sein, um Mitarbeiter dazu zu bringen, teure Geschenkkarten zu kaufen.

Spendenbetrug vermeiden: Direkten Kontakt zu Wohltätigkeitsorganisationen suchen

Der Wohltätigkeitsbetrug ist zu Weihnachten weit verbreitet. Betrüger geben vor, gemeinnützige Organisationen zu sein oder imitieren bekannte Wohltätigkeitsorganisationen, um Spenden zu erschleichen. Sie nutzen aktuelle Themen und Ereignisse, um emotionale Spendenaufrufe per E-Mail, Telefon oder in den sozialen Medien zu verbreiten und so das Mitgefühl der Menschen zu wecken. Um nicht Opfer von Wohltätigkeitsbetrug zu werden, sollten Verbraucher vorsichtig sein und nur mit seriösen Wohltätigkeitsorganisationen und Hilfsprogrammen in Kontakt treten, anstatt auf unaufgeforderte Spendenlinks zu klicken.

Verbraucher sollten während der Vorweihnachtszeit besonders vorsichtig sein und auf mögliche Anzeichen von Betrug achten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Die Verbreitung von generativer KI stellt eine neue Herausforderung dar, da Betrüger immer raffiniertere Methoden entwickeln, um ihre betrügerischen Aktivitäten zu verschleiern. Dennoch können Verbraucher durch Achtsamkeit und das Ergreifen der genannten Schutzmaßnahmen ihre Feiertage sicher und betrugsfrei genießen.

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