Gasheizkosten 2022 überraschend moderat

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Im Vergleich zum Vorjahr 2021 wurde ein Rückgang des Gasverbrauchs beim Heizen um 17 Prozent verzeichnet. Dies ist möglicherweise auf mildere Temperaturen oder auf eine effizientere Heizungsanlage zurückzuführen. Eine Reduktion des Gasverbrauchs beim Heizen kann zu erheblichen Kosteneinsparungen führen und auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben.

Vorauszahlungen für Gasheizung oft erstattet

Die Brennstoffkosten sind 2022 im Durchschnitt um etwa drei Prozent gesunken. (Foto: AdobeStock - PANORAMO 17010331)

Die Brennstoffkosten sind 2022 im Durchschnitt um etwa drei Prozent gesunken. (Foto: AdobeStock – PANORAMO 17010331)

Mieter, die eine Gasheizung haben, dürfen sich im Jahr 2022 auf eine Rückerstattung eines Teils ihrer Vorauszahlungen freuen. Eine von ista durchgeführte Analyse auf Basis von 157.000 Heizkostenabrechnungen ergab, dass die Brennstoffkosten im Durchschnitt um rund drei Prozent gesunken sind, verglichen mit dem Vorjahr. Dies ist eine erfreuliche Nachricht für Mieter, da sie mit einer geringeren Heizkostenbelastung rechnen können. Die Rückerstattung eines Teils der Vorauszahlungen bedeutet, dass Mieter möglicherweise etwas Geld zurückbekommen werden.

In den kommenden Wochen und Monaten werden viele Mieter ihre Heizkostenabrechnungen für das Jahr 2022 erhalten. Die meisten Mieter werden dabei kaum spüren, dass die Erdgastarife in den letzten Monaten gestiegen sind. Laut ista-Chef Hagen Lessing werden durchschnittlich nur 6,7 Cent für eine Kilowattstunde Erdgas fällig – kaum mehr als im Vorjahr (5,8 Ct/kWh). Der Grund dafür ist die Dezemberhilfe, die dazu beigetragen hat, dass die Preise für Erdgas nicht zu stark angestiegen sind. Obwohl der aktuelle Gaspreis auf Vergleichsportalen bei etwa 12 Cent pro kWh liegt, werden viele Mieter die Auswirkungen dieser Preissteigerung erst im laufenden Jahr zu spüren bekommen.

Eine Analyse von 17.000 Mehrfamilienhäusern zeigt, dass der Gasverbrauch im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent zurückgegangen ist. Dies hat dazu beigetragen, die Kosten zu senken und den Mietern, die eine Gasheizung nutzen, eine finanzielle Entlastung zu verschaffen. Die Gründe für den Rückgang des Gasverbrauchs sind vielfältig. Zum einen war die Witterung im vergangenen Jahr milder als im Vorjahr, was zu einem geringeren Heizbedarf geführt hat. Zum anderen haben die Mieter auch durch ihr sparsames Nutzerverhalten dazu beigetragen, den Gasverbrauch zu reduzieren.

Mieter, die eine Gasheizung nutzen, können sich auf eine positive Entwicklung ihrer Heizkostenabrechnung im Jahr 2022 freuen. Laut Hagen Lessing, einem Experten auf dem Gebiet der Energieversorgung, sind die Brennstoffkosten pro Wohnung um drei Prozent gesunken. Diese Einsparungen sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen, wie die milde Witterung, Sparanstrengungen der Verbraucher und die Dezemberhilfe. Aufgrund dieser Entwicklung können Mieter, deren Abschlagszahlungen auf Vorjahresniveau bemessen wurden, mit einer ausgeglichenen Abschlussrechnung oder sogar einer Rückerstattung rechnen.

Für Mieter, die eine Öl- oder Fernwärmeheizung nutzen, dürfte die bevorstehende Heizkostenabrechnung 2022 keine erfreulichen Nachrichten bringen. Laut einer aktuellen Analyse sind die Brennstoffkosten für Ölheizungen im Durchschnitt um satte 41 Prozent höher als im Vorjahr. Das bedeutet, dass Mieter mit einer erheblichen Kostensteigerung rechnen müssen.

Beispielrechnung für Heizkosten im Jahr 2023

Laut einer Musterrechnung für eine 70qm-Musterwohnung von ista können Mieter im Jahr 2023 mit einem Anstieg der Heizkosten rechnen. Die möglichen Kostensteigerungen hängen dabei von der Brennstoffart und dem Heizverhalten der Verbraucher ab.

Eine Musterrechnung für Heizöl zeigt, dass sich die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 68 Prozent erhöht haben. Für Verbraucher, die Fernwärme nutzen, kann jedoch eine Kostenentlastung von bis zu 31 Prozent erreicht werden, sofern die Preisbremse auf den gesamten Heizenergiebedarf wirkt.

Die Energiekrise ist ein ernstes Problem, das nur durch ein sparsames Nutzerverhalten überwunden werden kann. Daher ist es wichtig, dass wir unsere Anstrengungen verstärken, um Energie zu sparen. Da die Rückerstattungen für betroffene Mieter angenehm sind, kann dies jedoch leider als falsches Signal im laufenden Jahr interpretiert werden.

Anpassung der Abschläge für mehr Entlastung sowie Rückmeldungen zum Verbrauch zur Unterstützung.

Vermieter und Mieter müssen sich auf die aktuelle Preissituation einstellen und die Abschläge entsprechend anpassen oder Rücklagen bilden, um einem Schock bei der Abrechnung im Jahr 2024 vorzubeugen. Um Mieter bei der Kostenkontrolle zu unterstützen, ist es seit 2022 verpflichtend, dass Vermieter monatliche Informationen über den Heizverbrauch an die Mieter weiterleiten. 1,7 Millionen Mieterhaushalte erhalten diese Informationen derzeit über eine App, E-Mail oder Brief.

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