Spartipps für Männer, Frauen und Geizhälse allgemein

Ist jeder, der Spartipps sucht, gleich ein Geizhals? Sicher nicht, aber ein solcher hält sein Geld zusammen und gibt es nicht unnötig aus. Ein Punkt, der für viele Frauen und Männer durchaus Vorbild sein kann!

Spartipps für alle: Tipps für Shoppingwütige

Leider müssen sich allzu oft die Damen dieser Welt den Schuh anziehen: Sie geben beim Shopping zu viel Geld aus! Dabei wird natürlich nur das Nötigste gekauft, weil schließlich keine Kleidungsstücke mehr im Schrank hängen. Beim Einkaufen für das Wochenende gibt es noch die eine oder andere Leckerei, schließlich konnten die Kinder nicht mitkommen. Doch auch Männer gehen gern mehr Geld aus, als sie sollten. Man schaue sich nur einmal die Herren im Baumarkt oder Werkzeughandel an, die dort etwas sehen, was sie unbedingt brauchen.

Wirklich zum Einsatz kommt das neue Teil dann zwar nicht, aber falls mal jemand fragt: Ja, so etwas ist vorhanden und kann benutzt werden! Vor allem dem Portemonnaie hilft das nicht wirklich und wer wirklich sparen muss, ist vielleicht auf der Suche nach weniger offensichtlichen Spartipps. Diese sollen helfen, die Familienausgaben zu mindern oder manche Geldfallen komplett zu vermeiden. Das gesparte Geld kann lieber in die Altersvorsorge investiert werden, denn angesichts der drohenden Altersarmut helfen keine Extremtipps zum Sparen, sondern es müssen Ausgaben reduziert werden.

Leider müssen sich allzu oft die Damen dieser Welt den Schuh anziehen: Sie geben beim Shopping zu viel Geld aus!

Leider müssen sich allzu oft die Damen dieser Welt den Schuh anziehen: Sie geben beim Shopping zu viel Geld aus! (#01)

Die folgenden Spartipps sind dabei hilfreich:

Unser Spartipp #1: Einkäufe planen

Wichtig ist, beim Einkaufen den Kopf einzuschalten. Wird das jeweilige Produkt wirklich gebraucht? Es ist unglaublich, wie viel Geld im Laufe eines Monats für all die Kleinigkeiten aufgewendet wird, deren Kaufsumme nicht auffällt. Hier ein Buch, dort eine CD, dann noch ein neues Shirt und das Feierabendbier. Gerade Lebensmittel schlagen schnell zu Buche und es ist immer wieder erstaunlich, wie hoch der Zahlbetrag an der Kasse ausfällt, obwohl doch nur einige Artikel in den Warenkorb gelegt wurden, die weniger als zwei Euro kosten. Doch die Summe dieser Artikel macht es und so entsteht ein hoher Kaufbetrag vor allem durch Kleinigkeiten, die „mal eben schnell mitgenommen werden“ und für die momentan kein dringlicher Bedarf besteht. Viele Spartipps beziehen sich sogar darauf, dass eine Einkaufsliste geschrieben werden sollte. Auch für den Onlineeinkauf!

Unser Spartipp #2: Einfach mal hungern

Solche Spartipps sind allseits unbeliebt, doch auch dieser Tipp zielt auf die kleinen Ausgaben nebenbei ab. Wer beim Spazierengehen in der Stadt plötzlich Hunger verspürt oder seine Einkäufe noch nicht abgeschlossen hat, geistig aber bereits beim Abendessen ist, kauft sich schnell etwas beim Bäcker. Ein Geizhals würde so etwas niemals machen! Er würde das Magenknurren ignorieren, bis er zu Hause ist und dann etwas in Ruhe essen. Wer weiß, dass sich der kleine Hunger gern zwischendurch meldet, sollte einfach einen Keks oder Zwieback in der Tasche haben. Das hilft, den größten Hunger zu überstehen. Außerdem findet eine 0,5-l-Flasche Wasser ebenfalls in jeder Handtasche Platz.

Gerade Lebensmittel schlagen schnell zu Buche und es ist immer wieder erstaunlich, wie hoch der Zahlbetrag an der Kasse ausfällt, obwohl doch nur einige Artikel in den Warenkorb gelegt wurden, die weniger als zwei Euro kosten.

Gerade Lebensmittel schlagen schnell zu Buche und es ist immer wieder erstaunlich, wie hoch der Zahlbetrag an der Kasse ausfällt, obwohl doch nur einige Artikel in den Warenkorb gelegt wurden, die weniger als zwei Euro kosten.(#02)

Unser Spartipp #3: Geld anlegen mit Verstand

Auch wenn viele Menschen der Meinung sind, dass sie in Geldfragen überfordert seien, so fehlt es doch in den meisten Fällen einfach nur an dem Willen, sich mit Altersvorsorge und Co. zu beschäftigen. Das Geld sollte mit Verstand angelegt werden, dazu zählt auch, es nicht sinnlos bei 0,05 Prozent Zinsen auf dem bisher bewährten Tagesgeldkonto liegen zu lassen. Diese Bank hat ihre Konditionen geändert? Hier hilft meist nur ein Wechsel zu einer anderen Bank. Der das Androhen eines Wechsels, denn viele Banken haben plötzlich ganz andere Konditionen in petto. Ein Festgeldkonto kann auch schon für drei Monate angelegt werden, damit ist das Geld rasch wieder verfügbar, bringt in der Zeit aber mehr Zinsen als auf dem Tagesgeldkonto. Das alte Sparbuch ist längst keine Alternative mehr. Vielleicht sollte das Geld auch in Immobilien angelegt werden? Informieren, beraten lassen und am Ende auch durchführen, andere Spartipps helfen in puncto Geldanlage nicht!

Unser Spartipp #4: No-Name-Produkte kaufen

Teure Supermärkte bieten nur scheinbar eine große Auswahl, denn diese beschränkt sich meist auf die teuren Marken. Dabei sind die Eigenmarken der Discounter qualitativ ebenso günstig und den großen Marken teilweise sogar überlegen! Wer hohe Kaufsummen an der Kasse vermeiden möchte, wählt daher günstige Discounter oder kauft immer dort, wo es gerade am günstigsten ist. Kundentreue mag zwar toll sein, zahlt sich zumindest für den Kunden aber nur selten aus! Es kann auch lohnend sein, auf dem regionalen Frischemarkt zu kaufen, vor allem Obst und Gemüse der Saison sind auf dem Markt meist deutlich günstiger als im Supermarkt.

Immer wieder werden die Spartipps vom Haushaltsbuch angeführt und das zu Recht! Denn wer weiß, welche Kosten monatlich anfallen, kann auch daran arbeiten, diese zu vermeiden.

Immer wieder werden die Spartipps vom Haushaltsbuch angeführt und das zu Recht! Denn wer weiß, welche Kosten monatlich anfallen, kann auch daran arbeiten, diese zu vermeiden.(#03)

Unser Spartipp #5: Haushaltsbuch führen

Immer wieder werden die Spartipps vom Haushaltsbuch angeführt und das zu Recht! Denn wer weiß, welche Kosten monatlich anfallen, kann auch daran arbeiten, diese zu vermeiden. Das vorhandene Budget lässt sich besser aufteilen, wenn bekannt ist, wofür das Geld weggeht. Dabei muss das Haushaltsbuch gar nicht mehr per Hand geführt werden, heute gibt es Apps, die diese Aufgabe übernehmen. Damit lässt sich das Haushaltsbuch überall führen und es ist sogar von unterwegs möglich, Ausgaben einzutragen. Statistiken helfen dabei, die Kosten zu senken. Natürlich ist es auch möglich, Belege und Quittungen zu sammeln und diese am Ende des Monats zusammenzurechnen. Doch das macht wirklich viel Arbeit und nur wenige haben die Disziplin, dies auch über mehrere Monate hinweg durchzuführen. Das wiederum ist aber nötig, um einen Überblick über einen größeren Zeitraum zu bekommen.

Unser Spartipp #6: Nur mit Bargeld zahlen

Irgendwann soll das Bargeld verschwunden sein, so wollen es zumindest die Politiker. Sicherlich ist es so, dass immer mehr Menschen nur noch mit Karte bezahlen und online Lastschrift oder Paypal nutzen. Doch wer die Familienausgaben im Blick haben will, muss mit Bargeld zahlen. Dann wird ersichtlich, wie schnell das Portemonnaie leer und der erneute Gang zum Geldautomaten nötig wird! Ein erfahrener Geizhals wird dazu raten, das vorhandene Geld auf ein Wochenbudget aufzuteilen und damit auch wirklich bis zum Ende der Woche auszukommen. Es ist erstaunlich, auf wie viele Ausgaben verzichtet wird, weil der Ehrgeiz, mit dem Budget auszukommen, geweckt wurde! Auch damit lassen sich Kosten senken.

Auf Kleinanzeigenportalen ist immer wieder davon zu lesen: Hier werden kostenlose Dinge abgegeben, die ein anderer vielleicht händeringend sucht.

Auf Kleinanzeigenportalen ist immer wieder davon zu lesen: Hier werden kostenlose Dinge abgegeben, die ein anderer vielleicht händeringend sucht.(#04)

Unser Spartipp #7: Nach kostenlosen Dingen suchen

Auf Kleinanzeigenportalen ist immer wieder davon zu lesen: Hier werden kostenlose Dinge abgegeben, die ein anderer vielleicht händeringend sucht. Es gibt viele Dinge, die manche Menschen nicht mehr benötigen und so werden sogar Gartenzäune gegen Selbstabbau verschenkt. Vor einer größeren Anschaffung lohnt es sich daher, einmal die Kleinanzeigen zu durchstöbern, denn auch gebrauchte Dinge können noch wie neu sein.

Unser Spartipp #8: Auslaufmodelle kaufen

Sicherlich sind solche Spartipps nicht überall anwendbar, aber wer zum Beispiel ein elektrisches Haushaltsgerät kauft, braucht dafür nicht selten einen Kredit. Dann heißt es, die Zinsen und Konditionen zu vergleichen und darauf zu hoffen, dass es ein günstiges Angebot gibt. Doch es lässt sich jede Menge (und oft auch der Kredit) sparen, wenn auf Auslaufmodelle gesetzt wird. Der Gedanke dahinter ist, dass auch ein jetzt neu auf den Markt gekommenes Gerät in zwei Jahren ein Auslaufmodell sein kann, dann aber noch nicht ersetzt werden soll. Irgendwann steht wohl jeder mit einem Auslaufmodell da, warum dann nicht gleich ein solches kaufen? Bei Waschmaschinen kann das einige Hundert Euro ausmachen!

Supermärkte reduzieren die Lebensmittel, die fast das Haltbarkeitsdatum erreicht haben.

Supermärkte reduzieren die Lebensmittel, die fast das Haltbarkeitsdatum erreicht haben.(#05)

Unser Spartipp #9: Möbel selbst bauen

Die Spartipps für jedermann beinhalten auch, Möbel selbst zu bauen. Es wird ein neues Bett oder ein Tisch benötigt? Die modernen Palettenmöbel sind absolut angesagt, verlangen aber nur ein Mindestmaß an handwerklichen Fähigkeiten. Anders als bei manch anderen Dingen lassen sich die Ausgaben für Möbel nicht immer vermeiden, wenn auch verzögern, daher heißt es hier, selbst Hand anzulegen und mit Schrauben oder Nägeln die Teile zusammenzufügen, die zusammengehören. Kinder lieben solche Möbel, bei denen sie sogar selbst mithelfen können, sie zu bauen! Ganz einfach lassen sich die Familienausgaben senken, auch wenn der Junior dank seiner Kletterkünste mal wieder einen Schrank auf dem Gewissen hat.

Unser Spartipp #10: Nicht ins Kino gehen

Solche Spartipps sind natürlich nicht ernst gemeint. Es geht vielmehr darum, nicht beliebig ins Kino zu gehen. Wer unbedingt am Starttag neuer Filme ins Kino will, muss damit rechnen, dass er fast den doppelten Eintrittspreis zahlen muss. Nachmittagsvorstellungen oder Vorstellungen kurz vor dem Ende der Ausstrahlzeit des Films sind deutlich günstiger. Am Film ändert das nichts, höchstens am Mitreden in entsprechenden Diskussionen. Auch in Bars und Restaurants kann die Happy Hour genutzt werden, um Geld zu sparen, denn dann sind beispielsweise Getränke zum halben Preis erhältlich.

Unser Spartipp #11: Fast abgelaufene Lebensmittel kaufen

Supermärkte reduzieren die Lebensmittel, die fast das Haltbarkeitsdatum erreicht haben. Dieses besagt aber nur, dass Joghurt und Co. in genau der versprochenen Qualität erhältlich sind, schlecht sind die Speisen und Getränke deshalb noch lange nicht! Dafür aber deutlich günstiger und somit ein echtes Schnäppchen.


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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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